Nach dem Check-in im Hotel wurden wir freundlich mit Kaffee und Tee empfangen – eine wohltuende Geste nach der langen Reise. Anschließend zog es mich direkt in die Sauna. Dort wurde ich von anderen Gästen inspiriert, das Eisbaden vor der Hotelanlage auszuprobieren.
Nach kurzem Zögern fasste ich mir ein Herz. Der Moment, in das eiskalte Wasser zu steigen, war zunächst eine echte Überwindung – doch das Gefühl danach war unbeschreiblich: erfrischend, belebend und einfach großartig. Nach einer zweiten Saunarunde ließ ich mich sogar noch in den weichen Schnee fallen – ein perfekter Kontrast zwischen Hitze und Kälte.
Der Abend klang bei einem reichhaltigen Buffet gemütlich aus. Bei gutem Essen und angeregten Gesprächen wurde viel gelacht und die Vorfreude auf die kommenden Tage im Schnee wuchs weiter.
Neuschnee und Abschied
Am nächsten Morgen blickte ich aus dem Fenster: Der Himmel war bewölkt, und es schneite fröhlich vor sich hin. Über Nacht waren etwa 10 Zentimeter Neuschnee gefallen – eine traumhafte Winterkulisse. Bevor meine Reise weiterging, nutzte ich die Gelegenheit, den Ort bei einer Schneeschuhtour zu erkunden. Die frische, klare Luft und die unberührte Schneelandschaft machten diesen Spaziergang zu einem besonderen Erlebnis.
Nachdem meine Sachen gepackt und im Bus verstaut waren, ging es um 12 Uhr weiter in Richtung Vangsjoen.
